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Die St.-Marien-Kirche in Flemendorf
St.-Marien-Kirche in Flemendorf

Öffnungszeiten:
Schlüssel und Kirchenführer erhältlich bei Herrn Polenz, ehem. Pfarrhaus,
Barther Str. 8, 18442 Flemendorf

Ansprechpartner:
Pfarrer Herr Kai Steffen Völker
Brunnenaue 11, 18314 Kenz
Telefon 03 82 31/26 28
Fax 03 82 31/8 96 65
Die Flemendorfer Kirche wurde als gotische Backsteinkirche auf einem Feldsteinsockel um 1380 erbaut. Auffällig ist ihr weitgefächerter 7/12-Chorabschluss und der Turm, der niedriger ist als das Kirchenschiff und in seiner jetzigen dreigeschossigen Form aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Innenausstattung umfasst Stücke aus allen Epochen: Aus spätgotischer Zeit blieben Teile der Wandmalereien (z. B. Christopherus, Kreuztragung), ein Marienrelief, ein Kruzifix, ein Sakramentshaus sowie eine Heiligenfigur erhalten. Besonders beachtenswert ist das vorzügliche, 1935 in den barocken Altaraufsatz eingesetzte Tafelbild (um 1515) zum Gedenken an die Eheleute Heinlein aus Rothe (wohl Rodde bei Nehringen). Es zeigt im Zentrum die Hl. Anna Selbdritt (mit Maria und dem Jesuskind), im Hintergrund links ihre drei Ehemänner und rechts ihre drei Schwiegersöhne, am Rande die beiden anderen Töchter namens Maria und deren sechs Söhne, die zu den zwölf Jüngern Jesu zählten. Oben thront Gott Vater über seinem Sohn und dem Heiligen Geist. Im Vordergrund kniet die Stifterfamilie. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden die hölzernen Epitaphien, im 18. Jahrhundert der Altaraufsatz und der schwebende Taufengel geschaffen. Von 1853 stammen Gestühl, Kanzel und Empore, deren neugotischer Zierrat jedoch 1935 entfernt oder überdeckt wurde. Die einmanualige Orgel hat Barnim Grüneberg (Stettin) 1858 erbaut. Sie ist die zweitälteste Kegelladen-Orgel in Vorpommern und wurde 2003 vollständig restauriert.
   
Lage
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Eingangsbereich

sog. Hexenbaum
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